logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Samstag, 25.04.2009

Rambo 1996 - 25.04.2009

Mögen Engel dich begleiten...

Montag, 28.01.2008

El Salvador

Etwas mehr als eine Woche ist schon wieder ins Land gegangen - wenn ich bedenke wie schnell sie vorbei war, bekomm ich eine absolut positive Grundstimmung was die nächsten dreiundzwanzig Monate betrifft - und langsam wird es Zeit alles mal ein wenig Revue passieren zu lassen und von einem kleinen Land zu berichten. Die erste kleine Depression, einsetzend schon bei Querung der Grenze im Flugzeug und Ihren Höhepunkt erreichend, kaum das ich die ersten Worte mit meinen liebevollen und Ihrem Leben total positiv gegenüberstehenden Kollegen gewechselt hatte, ist überstanden und hat einer geradezu absurden Leichtigkeit Platz gemacht. The first dog ist nicht mehr eingeschnappt und Leipzig ist so grau wie immer im Winter. Ich arbeite und schlafe und esse und geh zum Turnen und beschäftige mich mit der Herzdame. Alles so wie schon seit Äonen sollte man meinen.
Und doch ist etwas anders. Ganz anders. Aber dazu später. Jetzt will ich von einem Land erzählen das ich kennen lernen durfte.
Okay, kein Land der Welt - und sei es auch noch so klein, so klein wie El Salvador zum Beispiel - kann man in drei Wochen wirklich komplett erkunden. Noch dazu wenn man die erste Woche damit verbringt allen Freunden und Freundesfreunden und Freunden von Freundesfreunden und Freundesfreunden von Freundesfreunden der Herzdame, der Mutter der Herzdame, des Vaters der Herzdame, der Schwester der Herzdame und, na ja ihr wisst was ich meine, vorgestellt zu werden. El Salvador, der Erlöser auf deutsch - ein Schelm wer böses dabei denkt. Aber man bekommt einen ersten Eindruck von diesem Land und den nimmt man mit nach Hause und behält ihn in guter oder manchmal auch in schlechter Erinnerung. Ich habe keine schlechte, wie könnte ich auch, wurde ich doch sofort aufgenommen in dieses lateinamerikanisch-deutsche Familiengeflecht, ohne wenn und aber eingebunden in alle Abläufe des Zusammenlebens. Wie könnte ich, wo es doch unmöglich ist der Höflichkeit und Lautstärke der Latinos, und im speziellen Familienfall Halblatinos zu entgehen. Na gut, fast unmöglich. Aber, welch Wunder, ich wollte ja niemanden entgehen, im Gegenteil, nachdem ich das erste Frühstück mit lovely Sister ohne Gehörschaden überstanden hatte, hat es sogar Spaß gemacht.
In diesem kleinen Land, in dem alle katholisch sind und trotzdem - oder gerade deswegen - die Combos Lieder spielen, die mir die Schamröte ins Gesicht treiben würden, wenn ich sie denn verstehen würde. Muss ich erwähnen das alle mitsingen. In dem es Städte gibt, die genauso in Europa oder Nordamerika stehen könnten und man im nächsten Moment warten muss weil eine einsame Kuhherde die Strasse als besten Heimweg auserkoren hat. Dieses kleine Land, in dem am Sonntag alle Pupusas essen und am Morgen Bohnen mit Ei. In dem Tortillas kein Essen sind, sondern etwas wie die Luft zum atmen. Da wo es auf den Strassen Huckel zur Geschwindigkeitsbegrenzung in Meterhöhe gibt, die in Deutschland Anwälte und Richter auf Jahrzehnte beschäftigen würden. Das Land in dem man in einer halben Stunde am Meer und in zwanzig Minuten in wunderschönen Bergen ist. Wo die breitere Strasse Vorfahrt hat, und manchmal auch das grössere Auto, so genau konnte die Herzdame mir das auch nicht erklären. Da, wo es immer ein Haus gibt in dem man eine Party feiert und redet und lacht und tanzt. Dieses Land in dem auch viel gearbeitet wird, hört hört, welch Wunder nicht nur in good old Germany, und es bewaffnete Banden in Heeresstärke gibt. Wo irgendwie alle Jeeps in Panzergrösse fahren und ich den besten Roncito meines Lebens getrunken habe. Dieses kleine Land hat mir unheimlich viel Spass gemacht. Muchas gracias Senora Margarete, muchas gracias Senor Mauricio. Gracias por todo Dani y Pach y alla proxima y para siempre.
Muchas gracias mi amor!

Es gibt wieder ein Ziel....

Sonntag, 16.09.2007

Neues from the first

Schafe

Ist es eine vorgezogene Midlife Crisis oder doch nur die Reaktion auf die vielen kleinen Nackenschläge der letzten Wochen, angefangen bei der- sinngemäßen -Aussage meiner Mutter schon fertig auf die Welt gekommen zu sein, sich selbst damit also jeder Verantwortung entziehend. Im selben Zeit- und Sinnrahmen entlassen zu werden, ohne vernünftigen Grund, von einem Gefühl zu hören und Unterforderung und angeblicher Unlust. Es wenig hilfreich finden intensiv darüber nachgedacht zu haben selber aufzuhören und, welch ein Wunder, überhaupt nicht überrascht zu sein da man doch gleich im ersten Monat sehr nachdrücklich klar gemacht, hat eben keiner der üblichen Sklaven zu sein. Na ja, es ist wahrscheinlich für einen Arbeitgeber schon sehr schwer zu ertragen seinen Fehler zu korrigieren, nachdem man erstmal endgültig bestritt überhaupt einen gemacht zu haben und dann auch noch eine Korrekturmöglichkeit kategorisch ausschloss. Tut mir sehr leid mich nicht angemessen über eine finanzielle Einbusse im hohen dreistelligen Bereich gefreut zu haben. Es ist immer wieder faszinierend wie riesig der Abstand zwischen Realität und Eigenwahrnehmung, gerade in der Gastronomie, doch ist. Im Gegensatz zu den anderen Nasen auf meiner ehemaligen Arbeitsstelle, von denen achtzig Prozent Gäste als ihre natürlichen Feinde betrachten und den ganzen Tag darüber lamentieren das dass Leben ja eigentlich höheres für sie bereit halten müsste und sie morgen -ganz sicher- ein neues, besseres Leben beginnen würden, will ich meine Zeit nicht mit schlechter Laune vergeuden. Müßig zu erwähnen das sie bis ans Ende ihrer Tage da bleiben werden, heuchelnd und sich geradezu überschlagend vor Speichelleckerei, sollte einer ihrer, ach so geliebten, Chefs in der Nähe sein. Ihr tut mir leid.
Aber wir schweifen von der eigentlichen Fragestellung ab, obwohl die Frage an sich schon Unfug ist. Es hat ja nichts mit dem Lebensabschnitt zu tun, ab und an kann man sich schon mal fragen ob vielleicht nicht doch all die anderen Schafe mit ihren Anpassungstrategien recht haben könnten und man selber unrecht. Selbst wenn ich das bejahen würde- was nicht der Fall ist -wär das nicht sehr hilfreich und könnte in keiner Weise irgendetwas zur Problemlösung beitragen. Warum? Nun, um mit dem Volksmund zu reden: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Und das ist gut so...

Donnerstag, 22.03.2007

Noch....

nie so wenig Lust auf (diese) Arbeit wie im Moment. Am meisten darüber ärgern, mich in meiner kleinen Konsumwelt eingerichtet zu haben. Keine Konsequenz und gefühlter Ausverkauf des Stolzes.
Schrecklich.

Donnerstag, 08.03.2007

Sprachlos

Manchmal tut man irgendetwas und in dem Moment, in dem man damit beginnt, weiss man schon das es aber auch so was von verkehrt ist. Aufhören kann man meist zu spät oder gar nicht.
Mir heute so ergangen und in Earthlings reingeschaut- und selbstverständlich genau an die Stelle gespult an der ein vergifteter Hund gezeigt wird, der sebstverständlich genauso wie mein altes Hundetier aussah .
Schwerer Tobak und mal wieder eine Überlegung ganz auf Fleisch zu verzichten- der Konsum eh schon eingeschränkt durch die Essgewohnheiten der Herzdame. Krasse Bilder. Scham und Wut und hilflos und keine Witze mehr und schlaue Sprüche.

Montag, 24.04.2006

Älter

Nachdem die allgemeinen Staatsfeierlichkeiten anlässlich der Vollendung eines weiteren Lebensjahres glücklich überstanden wurden, kehrt vielleicht endlich mal wieder etwas mehr Ruhe und Normalität in mein kleines, aufregendes Leben ein. Vor allen Dingen mal ein wenig mehr schreiben, das fehlt mir schon ein bißchen. Nun gut, dem kann man abhelfen.
Also, bis die Tage......

Montag, 03.04.2006

Kommando zurück!

Heute kam ein sehr netter Anruf aus Irland, sicher keine Reaktion auf meinen Brief aber ganz sicher auf meine Intervention bei Saturn und dem Supporttelefon. Lange Rede - kurzer Sinn, ich bekomm ein Austauschgerät.
Schooon wieder. Muß man eigentlich erst immer kurz vorm Herzkasper stehen und sich vom unfähigen Verkäufer über den unfähigen Abteilungsleiter immer weiter hocharbeiten- und dabei natürlich jedesmal aufs neue seine Geschichte erzählen- bevor man das bekommt, was man von Anfang an wollte? Wahrscheinlich geben die meisten vorher entnervt auf. Womit es sich für die Firmen also rechnet. Nicht mit mir, meine Lieben....

Freitag, 31.03.2006

Toller Service, die 1ste

Apple Computer International
Hollyhill Industrial Estate
Cork



Dear Appel Computers Team,

I´ve been a member of the Appelcommunity for a long time. This means, I have an I Book, an Ipod Shuffel and an I Pod 4th Generation. During time a lot of extras were added to my equipement and actually, I feel very confortable among this things.

The only problem is my I Pod, it seems to be what we German call a ?Monday machine?. Means: It is not in the mood to work. I bought the I Pod in November 2004 and it made me very happy. But somehow I overestimated the duration of its functioning. In June 2005 the battery just did not want to work anymore. No problem for Appel, a got a new one. This new Ipod lasted only three months without making troubles.

In September 2005 the hard drive just didn´t work anymore. Don´t forget, this is a three months old device. Ok, so once again I sent the Ipod to the service point and after only five weeks I got a new wonderfull Ipod. Now it will all be ok, I thought. I never stopp believening that Appel did not only sell high quality products but also a lifestyle. This believe is now going through a rough time because in February 2006, once again, my Ipod gave up finally; nothing but a ?sad? Appel sign on the small screen showed up. No booting, no new start; nothing, nada, niente.

Same procedure as usual, I send my beloved Ipod to be fixed up. Only this time I got an answer which I can hardly believe: no more warranty, bad luck. Get yourself a new one!

Excuse me? This is a 300 ? Ipod, which did not last for more than six months. Did I misunderstood your policy? Do you sell mass products or throw away stuff? If this is so, you should rethink your Pricepolicy. Not to mention the quality of your telephone support here in Germany. Beeing nice and informative are words they don´t know.

I hope this was all just a misunderstanding and that a solution can be found.

Sincerely yours,

Dienstag, 14.03.2006

Urlaub, die 1.ste

barfly

xxx-Str. 100

12345 L.E.

Telefon 0049 172 000001

barfly@xxx.com


Kd.nr. 12345







Mittwoch,15. März 2006

xxx Ferienhäuser GmbH

xxxstr. 30



48145 Stadt
xxx-ferienhäuser@muenster.de





Sehr geehrte Damen und Herren,



Nach einer sehr erholsamen Urlaubswoche in einem ihrer wunderschön gelegenem Urlaubsdomizile auf der Insel Usedom möchte ich es mir nicht nehmen lassen Ihnen eine kleine Nachbetrachtung dieser- leider- nicht ganz optimal verbrachten Tage zukommen zu lassen.

Da wir im Winter naturgemäß nicht die meiste Zeit badend am Strand verbringen wollten, haben wir bei der Auswahl der Wohnung große Sorgfalt walten lassen; soll heißen der Ausblick vom Frühstückstisch über die weite der Ostsee- wie in ihrem Internetauftritt gezeigt- hat uns letztendlich angesprochen und überzeugt, bei Ihnen zu buchen. Vielleicht hätte mich Ihr Anruf schon etwas misstrauisch machen sollen, in dem von einem Gerüst und Malerarbeiten an der Fassade die Rede war, weshalb unser begehrter Meeresblick von einer Plane verhangen wäre. Alles kein Problem, parlierten sie weiter, eine andere Wohnung- etwas höher und nicht davon betroffen- wäre noch frei und nein, Baulärm gäbe es auf keinen Fall, antworteten Sie auf meine mehrfache Nachfrage. Vielleicht bin ich zu naiv, aber irgendwie dachte ich das muß ja stimmen, Sie würden doch nicht so doof lügen und damit zwei sehr unzufriedene Kunden hinterlassen. Nein, das macht niemand.

Umso erstaunter waren wir dann, als wir zum ersten mal in unserer- schon sehr schönen- Ferienwohnung aus dem Fenster schauten und auf ein Dach mit Satellitenschüssel blickten, das Meer sahen wir auch, allerdings konnten wir uns auch mit sehr viel Mühe nicht beide in die Ecke setzen und von einem gemütlichen Frühstück konnte man nur ohne den- schon so oft erwähnten- Meerblick sprechen. Muß ich eigentlich noch erwähnen das wir auch das Baugerüst mit jener ominösen Plane nicht entdeckten? Oder das ihr Hausmeister auf Nachfrage erklärte, wir hätten zuerst Wohnung Nr.7 (welche sich erstaunlicherweise auch im oberen Stockwerk befindet, allerdings mit Sie wissen schon was). Sehr froh waren wir darüber das nur an zwei Tagen im Haus gebohrt wurde, Sie wissen schon, die Frage mit dem Baulärm. Da fiel es schon gar nicht mehr groß auf, dass es an drei Tagen penetrant nach Farbe stank und die Handtücher nicht getauscht wurden und nein, ich hab nicht nachgefragt, sowas sollte von selber geschehen.

Es gibt gewiss eine Erklärung für all diese Ungereimtheiten und vielleicht überzeugt mich Ihre. Es würde mich eventuell davon abhalten doch mit einem dieser unangenehmen Rechtsverdreher Rücksprache zu halten, inwieweit mein Ulaubserlebnis den- leider schon im voraus bezahlten- Preis wert war.

Voller Hoffnung, das diese diversen Ungereimtheiten sich aufklären, verbleibe ich


Mit freundlichen Grüßen,





barfly

Montag, 27.02.2006

Ups...

Selbst überrascht ob meiner Kombalität mit der ? gar nicht mehr so - neuen Herzdame, stelle ich plötzlich eine gewisse Vernachlässigung meiner Chronistenpflicht auf dieser tollen Seite fest. Ist aber auch gar nicht so einfach, sich die Zeit zu stehlen wenn immer jemand da ist. Vor allem fehlt mir irgendwie die Konzentration aber ich denke das sich das langsam normalisieren wird. Alles eine Frage der Gewohnheit.
Noch eine Arbeitswoche und dann ist sie wieder angebrochen, die süße Zeit des Nichtstuns und sinnlosrumgammelns. Ich freu mich drauf, wie jedesmal.

Mittwoch, 15.02.2006

Urlaubsvorbereitungen

Eigentlich wollte ich ja meine herausragenden Abfahrtsfähigkeiten dieses Jahr weiter ausbauen. Da allerdings nun ausgerechnet in dieser Woche ein größeres Catering ins Haus steht, habe ich in den sauren Apfel gebissen und schweren Herzens meine ganz persönlichen olympischen Winterspiele abgesagt, allerdings nicht ohne unverzüglich nach einem adäquaten Ersatzurlaubsort Ausschau zu halten. Schließlich steht ein arbeitsreicher Sommer vor der Tür und da möchte man ausgeruht und motiviert starten.
Was liegt also näher- auch unter der Prämisse, dass die neue Herzdame so überhaupt kein Herz für Wintersport besitzt- als in den nördlichen Gefilden, sprich an der Ostsee, unseres Landes zu suchen, und natürlich auch fündig zu werden. Nun ist der März vielleicht nicht unbedingt der Monat mit den meisten Sonnenstunden auf der Insel Usedom, aber wenn wir Glück haben regnet es nicht die ganze Woche. Für mich ist es ausserdem mehr eine Reise in die Vergangenheit denn in meinen wilden Jugendjahren waren wir jeden Sommer zelten und das sind nicht die schlechtesten Erinnerungen. Desweiteren hat es einen Kamin(ofen, Okaaaaay) und freien Blick über die Pommersche Bucht. Dachte ich, zumindest solange bis gestern der Anruf einer freundlichen jungen Dame mein Ohr erreichte.
Sie hätte bei der Buchung ganz vergessen uns mitzuteilen, das dass Haus eingerüstet sei.
Meine erste Reaktion waren irgendwie ganz viele ?????????
Wie kann man so etwas vergessen? Okay, wenn ich Eisbader wäre und damit sowieso den ganzen Tag am Strand, aber das kann man ja nicht voraussetzen und damit rechnen das ich einen Winterurlaub an der See mit einer Plane vor dem Fenster verbringen werde.
Nun gut, nach der ersten Aufregung bot sie mir eine andere Wohnung im selben Haus an, die nicht davon betroffen ist. Sagt sie. Genauso wie sie mir mehrmals versichert das es keinen Baulärm gibt. Mehrmals.
Ich bin gespannt.

Freitag, 03.02.2006

"Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse." B. Russell

Langsam geht es mir aber wirklich auf die Eier. Man mag über die Qualität der dänischen Karikaturen streiten- keiner hat sie mehr gesehen, da sie niemand mehr druckt, sich überschlagend vor Verständnis für die Gefühle dieser ach so toleranten und weltoffenen Religion- aber dieses indiekniegehen ganzer Regierungen ist, mit Verlaub gesagt, zum Kotzen. Bis vor wenigen Tagen noch aufrechte Verteidiger der Presse- und Meinungsfreiheit, mutieren sie nun der Reihe nach zu Worthülsenakrobaten und sind verzweifelt auf der Suche nach immer neuen Satzkonstrukten, ein sinnloser Versuch diesen Gesichtsverlust nicht als solchen erscheinen zu lassen.
Meine Lieben, wenn ihr euch dafür entschuldigt die Gefühle unserer muslimischen Weltbürger verletzt zu haben, geht das natürlich nicht ohne sich für die Sache an sich- also die Karikaturen- auch zu entschuldigen. Was aber, unter Berufung auf diese ominöse Presse- und Meinungsfreiheit, abgelehnt wird. Ich bade, aber werde nicht nass- das geht nicht, vielleicht sollte euch das doch mal jemand sagen.
Wenn der Premier der Türkei, die irgendwie immer noch in die EU will, davon spricht das die Pressefreiheit in solchen Zusammenhängen beschränkt werden sollte, ist das hoffentlich ein kleines Alarmsignal für all die Befürworter einer Aufnahme. Was für ein schöne neue Welt. Über Christen, Juden, Hindus- kurz gesagt alle Ungläubigen- wird gelästert was das Zeug hält, zu Recht, aber sobald es um die einzig wahre geht gibt es einen Maulkorb.
An was erinnert mich das nur?

Dienstag, 24.01.2006

"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." J.Ruskin

Zwei Wochen sind es nun doch schon wieder, alles läuft so wie ich es immer wollte- in Bezug auf die neue Herzdame, alles andere klammern wir jetzt mal aus- und doch wäre es nicht mein Leben, wenn nicht der eine oder andere Haken seine spitze Nase durch meine kleine, rosarote Wölkchenschicht, auf der ich gerade schwebe, schieben würde. Im vorliegenden Fall bedeutet es, das Madame nächstes Jahr den Flieger Richtung Mittelamerika besteigen wird und auf Nimmerwiedersehen entfleucht. Ja, ja natürlich fließt bis dahin noch eine Menge Schmutzwasser die Pleiße hinunter und wir sollen doch einmal abwarten wie sich alles so entwickelt etc. pp.. Ich weiß, ich weiß und trotzdem find ich es mal wieder geradezu frech mir jemanden vorbei zuschicken, mit der alles funktioniert, deren Lebensplanung aber in eine völlig andere Richtung geht. Schlimme Sache das, aber nicht unbedingt das allerneueste. Je mehr ich mich also darauf einlasse, umso schlimmer wird es dann- oder es ergeben sich völlig neue Optionen, das sollte man ja nicht völlig aussen vor lassen. Wir werden sehen, und Mittelamerika soll ja auch ganz schön sein...

Mittwoch, 18.01.2006

Worte, schöne


?....Oft genug habe ich im Lauf meines Lebens getan, wofür ich mich nicht entschieden hatte, und nicht getan, wofür ich mich entschieden hatte. Es, was immer es sein mag, handelt; es fährt zu der Frau, die ich nicht mehr sehen will, macht gegenüber dem Vorgesetzten die Bemerkung, mit der ich mich um Kopf und Kragen rede, raucht weiter, obwohl ich mich entschlossen habe, das Rauchen aufzugeben, und gibt das Rauchen auf, nachdem ich eingesehen habe, daß ich Raucher bin und bleiben werde. Ich meine nicht, daß Denken und Entscheiden keinen Einfluß auf das Handeln hätten. Aber das Handeln vollzieht nicht einfach, was davor gedacht und entschieden wurde. Es hat seine eigene Quelle und ist auf ebenso eigenständige Weise mein Handeln, wie mein Denken mein Denken ist und mein Entscheiden mein Entscheiden....?

Bernhard Schlink ? Der Vorleser?

Und es gibt eben doch noch gute Bücher, vielen Dank an meinen Wichtel. Es sind eben solche Absätze die mir sagen das ich wieder mehr lesen sollte und es außerdem doch noch ein paar Leute mit Gehirn auf diesem Planeten gibt.

Samstag, 14.01.2006

Kleine Männer


Der Unterschied zwischen Mercedes und VW ist dir schon bekannt?

Natürlich mein Freund, genauso wie der feine Unterschied zwischen ich wärgernreichundschön und ichbinreichschönundcool. Das du dir nicht zu schade bist nochmal in den Laden zu kommen um mich darauf hinzuweisen ein MERCEDESTAXI bestellt zu haben, sagt mir wie es bei dir damit aussieht. Es zeugt auch von ungeheuer viel Klasse, Rotwein wie Wasser zu saufen und dabei nach dem Preis zu bestellen. Über das anstarren der anwesenden Serviceeinheiten decken wir den Mantel des Schweigens denn das ist ja schon fast normal. Also, viel Spass noch im weiteren Verlauf deines armseligen kleinen Lebens....

Montag, 09.01.2006

"Eines Tages wirst du mich glücklich sehn, ich werd nicht nur drüber reden sondern wirklich leben..." Moses P.

Tja, die Hoffnung stirbt halt zuletzt aber abgesehen davon ist das für mich eines der geilsten Lieder der letzten Jahre. Immer wieder Hut ab vor Leuten die solche Sachen schreiben können. Selber gehör ich leider nicht dazu. Vielleicht sauf ich einfach nur zuwenig, oder ich muss entschieden mehr Drogen nehmen. Gute Idee und ich fang gleich heute damit an. Wäre doch gelacht...

Dienstag, 03.01.2006

Doktor, der



Sach ma, hassu n Doktortitel?
Nein.
Siehstu, das unterscheidet unss!
Auf Wiedersehen Herr Doktor.

Solche Dialoge, am Neujahrsmorgen gegen fünf nach meinem Hinweis das wir schon geschlossen haben, entschädigen für vieles. Da steht man auch gerne mal vierzehn Stunden im Laden.

Samstag, 31.12.2005

"Was es alles gibt was ich nicht brauche" Aristoteles

Noch zwei Tage Streß und dann sollte auch bei mir eine gewisse Jahresendbesinnung einsetzen. Obwohl, ich werd wohl am zweiten Silvester nachfeiern und somit auch nicht unbedingt taufrisch auf meiner Couch liegen. Was solls, alles wird besser, schöner, größer in 2006. Nächste Woche weiss ich dann auch wie- und ob überhaupt- es mit einer gewissen Dame weitergeht, welche dann ihren Aktionsradius wieder in meine Nähe verlegt. Bin ja mal gespannt.
Spruch der Woche: So?n Streß bin ich jar nich mehr jewohnt! Angebracht von meiner neuen Lieblingskollegin. Drei Abende mit Ihr und ich denke nochmal sehr ernsthaft über meine Berufswahl nach.

Sonntag, 25.12.2005

Stille Nacht

Ist es endlich überstanden und kann dann ? zwischen den Jahren? vielleicht doch noch so etwas wie Besinnung aufkommen? Ich seh dem alljährlich wiederkehrendem Treiben ja eher amüsiert zu, all die ichmußnochgeschenkebesorgen Hektiker, wobei die Betonung auf MUSS liegt wo schenken doch ein Bedürfnis sein sollte. Ansonsten kann man es doch lieber bleiben lassen, ebenso den Terminstreß mit den Lieben. Wer, wann, wo und wie lange. Da bin ich ja regelrecht dankbar keine Familie zu haben und mit meinem Eimer Kartoffelsalat auf der Couch zu liegen. Obwohl, das Angebot an B-Pictures lässt dieses Jahr echt zu wünschen übrig.

Freitag, 16.12.2005

Volk, das

Unsere kleine und beschauliche Stadt ist eine Baustelle. Eine einzige große Baustelle. Und das schon geraume Zeit. Nicht das mich das wesentlich stören würde, all meine Wege kann ich zu Fuß oder mit dem Rad erledigen und zum führen eines Kraftfahrzeuges bin ich schon lange Zeit nicht mehr berechtigt, aber es ergeben sich dadurch manchmal recht bizarre Situationen denen ich doch lieber aus dem Weg gehen würde. Wenn ich denn könnte.
Viele Baustellen bringen zwangsläufig viele Baufahrzeuge mit sich. Und viele Baufahrzeuge natürlich viele Baufahrzeugführer. Womit wir beim eigentlichen Thema wären. Denn für diese Helden des Alltags scheinen die Normen des gesellschaftlichen Zusammenlebens irgendwie nicht zu gelten, ganz zu schweigen von irgendwelchen komischen Verkehrsregeln. Merke: Wenn in einem Umkreis von einhundert Metern an einem Baufahrzeug die Rückscheinwerfer angehen gilt Alarmstufe Rot. Setze niemals voraus das der betreffende Baufahrzeugführer auch dahin fährt wo er hinschaut. Es ist wahrscheinlicher das er mit Vollgas eine Runde über eine sehr belebte Straße fährt.
Merke weiterhin: Stelle nach knapp überlebtem Beinahecrash den Baufahrzeugführer niemals zur Rede. Erstens wird er deinen Worten auf Grund eines nur rudimentär vorhandenen Gehirns sowieso nicht folgen können und zweitens macht eine Konfrontation jahrelange Bemühungen deine Aggressionen unter Kontrolle zu halten in wenigen Sekunden zunichte.
Merke zum Schluß: Geh nicht ohne Frühstück aus dem Haus

Montag, 12.12.2005

"In früheren Zeiten bediente man sich der Folter.Heutzutage bedient man sich der Presse.Das ist gewiß ein Fortschritt."Oscar Wilde

So sieht ein perfect day aus. Frühstücken, danach Powershopping, Sport und Sauna, und dann mit Futter auf die Couch. Herz was willst du mehr? Na ja, das eine oder andere würde mir bestimmt einfallen, aber dazu müßte die neue Herzdame hier sein und nicht die nächsten drei Wochen ein paar tausend Kilometer südwestlich von hier. Was solls, kann man nicht ändern und vielleicht war der Zeitpunkt unseres näheren Kennenlernes durchaus mit Bedacht gewählt. Aber vielleicht ist das auch nur großer Nonsens und einer dieser kleinen Streiche die mir mein kleiner Kopf so gerne spielt.
Im Januar sehen wir weiter. Nächstes Jahr wird sowieso alles anders. Ganz besonders für unseren Lieblingsgerd, der zu völlig neuen Horizonten aufbricht und dem Begriff Vorsorge ganz neue Interpretierungsmöglichkeiten verschafft. Es bereitet gewaltige Bauchschmerzen darüber nachzudenken wieviel Eigennutz bei seinen Entscheidungen als Kanzler mit von der Partie waren. Aber okay, warum soll er besser sein als die anderen und man muß ihm ja wieder zu gute zu halten das er nicht heimlich, still und leise ein paar Milliönchen kassiert hat, sondern es geradezu zelebriert. Ein gefundenes Fressen und für die nächsten Wochen genug Ablenkung von den wichtigen Dingen in unserer kleinen Bananenrepublik

Mittwoch, 07.12.2005

Wow

Ich hab ja keine Probleme mit meinem Selbstbewußtsein-trotzdem sehr schön mal wieder zu hören wie toll man doch ist.

Dienstag, 06.12.2005

"Der Idealismus eines Menschen wächst mit der Entfernung zum Problem."John Galsworthy

Man kann doch immer wieder nur müde den Kopf schütteln über diese Gleichzeitigkeit von Heuchelei und Naivität.Die CIA hat Gefangene über deutschen Luftraum transportiert,unterhält illegale Gefängnisse und hat sogar einen deutschen Staatsbürger entführt.Nein,wirklich?Und warum sind alle so entsetzt das ja wohl offensichtlich auch unsere Regierung informiert war.Glaubt vielleicht irgendjemand-außer den vielen an einer USAphobie leidenden Mitbürgern-das unsere Geheimdienste sich völlig rechtskonform verhalten und nur die bösen Amis solche Sachen machen.Ja,das hätten natürlich alle gerne.Die Amis machen die Drecksarbeit und wir heben mahnend den rechtsstaatlichen Zeigefinger und setzen weiterhin die Rechte der Täter vor die Rechte der Opfer.Auch der potentiellen.
Die,welche jetzt gerade lautstark den Skandal ausrufen werden im Anschlagsfall die ersten sein die brüllen?schmeißt alle Araber raus?,oder bombt sie kaputt.
All diese blöden Kommentare beim Hüter des Rechtstaates,der auch gerne mal vom Supergau für einen Verteidiger spricht,wenn ein Angeklagter in seinem Schlußwort bedauert was geschehen ist-ihr kotzt mich an in eurer Selbstgefälligkeit.

Montag, 05.12.2005

"Je weniger einer weiß, desto fester glaubt er an das, was er weiß."Plato

Ob ich mich auch irgendwann mal ruhig zurücklehnen kann,es einfach mal hinnehme das es mir gut geht ohne geradezu verzweifelt nach einer Möglichkeit zu suchen diesen Zustand zu ändern.Gott sei Dank bin ich darin nicht mehr so erfolgreich wie vor noch nicht allzu langer Zeit da ich die Gedanken nicht sofort umsetze,aber es ist schon manchmal schlimm mit einem(diesem)Gehirn zu leben.Trotzdem,eigene-grundätzliche-Wertvorstellungen nicht hundertprozentig umsetzen,im Gegenteil,völlig konträrem Verhalten nur sehr schleppend entgegen wirken zu können bereitet mir Bauchschmerzen.

Donnerstag, 01.12.2005

"Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks."G.E.Lessing

Wer hätte das gedacht.Selbst mir war unser aller Angie gestern schon fast symphatisch.Mal abgesehen von irgendwelchen inhaltlichen Fragen fand ich die Atmosphäre bei ihrer ersten Regierungserklärung schon fast gelöst und irgendwie entspannt.Auch der Umgang mit Müntefering hatte irgendwas,wie so ein uraltes Ehepaar die sich noch einmal für den zweiten Frühling zusammengerauft haben.Ob das für irgendwelche Impulse ausreicht bleibt natürlich fraglich,zumindest war es nett anzusehen und da das alles ja auch viel mit Psychologie zu tun hat kann es wenigstens nicht schaden.Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Wie froh sind wir doch auch darüber das Stoiber diese kleine,verspätete Adventsfeier nicht stören konnte-vielen Dank an dieser Stelle.

Samstag, 26.11.2005

Nachtrag Motivation Zwei

Nach meiner Intervention wurde der Zuschuß deutlich erhöht.
Muß man solche Sachen immer erst ansprechen.Ich will das nicht.
Es ermüdet.

Dienstag, 22.11.2005

Motivation,die Zweite.

Manchmal ist es schon ein Kreuz mit einigen Dingen richtig umzugehen,gerade,wenn man eben weiß das die Welt schlecht und ungerecht ist,und man doch so sehr über den Dingen stehen sollte.Im aktuellen Fall ist mein liebes Chefchen auf dem besten Weg seine Mitarbeiter aber mal wieder so richtig zu motivieren.Wir veranstalten nämlich eine Weihnachtsjahresabschlußnenneswieduwillst Feier.Die ich organisiere und auch ordentlich über die Bühne bringen will,da diese in den letzten Jahren,nun,sagen wir mal vorsichtig nicht der Reisser war und auch alle anwesenden die geradezu greifbare Unlust der-damals noch-zwei Chefs spürten.Wir machen nun also den Laden einen Tag erst am Abend auf und gehen alle brunchen,eben sehr wichtig das auch alle dabei sind.Außerdem bereiten wir einen kleinen Weihnachtsbeutel vor,nichts großes,eine kleine Aufmerksamkeit halt.Das alles kostet Geld und dafür verwenden wir in der Hauptsache unser Schwein,in das wir das ganze Jahr etwas vom Tip einzahlen um eine kleine Versicherung gegen Zechpreller zu haben und aus dem noch andere kleinere Ausgaben für Geburtstagsgeschenke etc. rausgehen.Man beachte,das ich also schon nicht davon ausgegangen bin das er alles bezahlen solle,ich habe also nur gefragt ob er etwas dazu gibt.Selbstverständlich,war die hochtrabende Antwort die sich schon bald sehr relativieren sollte.
Er gibt genau 100-in Worten Einhundert-Sesterzen aus der Betriebsschatulle her,und das noch mit leidender Miene und Bauchschmerzen.
Hallo?Kannst du rechnen?Für deine überaus großzügige Spende willst du dann sicher die Rechnung vom Brunch,oder?Das bedeutet,lass mich kurz rechnen,das du allein 75,- Mehrwertsteuer ganz reel nicht abführen mußt.Dann bist du noch selbst dabei,also zwanzig Euro verfrißt du quasi selber.Nach Adam Riese gibt du letztendlich ganze fünf Euronen für die Weihnachtsfeier deiner Mitarbeiter aus.
Hast du noch alle Latten am Zaun?
Oder hab ich wieder irgendwas verpaßt?Kann ja sein das das wieder nur mir irgendwie als komische Rechnung erscheint und für alle anderen ganz normal ist.
Auf jeden Fall gehe ich mit einem ganz neuen Elan ins neue Jahr und hoffe noch viel Geld für dich verdienen zu können.
Frohe Weihnachten!

Montag, 21.11.2005

Motivation

xxx-Str. 01234 L.E.
+49172xxx
barfly

Montag, 21 11 2005

XXX Immobilien GmbH
xxxstr.8
01234 L.E.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Seit einigen Wochen bin ich glücklicher Mieter in einer Ihrer Wohnungen im Herzen unserer Stadt.Es gefällt mir sehr gut und wenn man darüber hinweg sieht das in meinem jetzigen Flur eine junge Frau erschossen wurde-was zugegebenermassen nicht sehr leicht ist,da mich immer noch die Lücke im Parkett anlächelt,wo wohl eine Kugel einschlug,aber das ist ja nun in Arbeit-,wobei ich diese Information erst bei der Wohnungsübergabe erhielt,habe ich mich einigermassen daran gewöhnt.Ich kann mich aber nur sehr schwer daran gewöhnen mir meine Mahlzeiten nur auf einer Herdplatte zuzubereiten,vielleicht bin ich da etwas verwöhnt aber so bin ich nun mal.Laut meinem Mietvertrag habe ich eine Wohnung mit(funktionierender) Einbauküche angemietet und ich denke das ich da nicht übermässig anspruchsvoll bin wenn ich gerne beide Herdplatten benutzen würde.Vor einiger Zeit war nun ein Monteur bei mir,um festzustellen,das es nicht reparabel ist.Seitdem warte ich,nun sagen wir mal,auf eine Information seitens meiner Hausverwaltung wie es denn nun weitergeht.Die aber nicht kommt.
Als kleine Motivationshilfe werde ich mir erlauben ab 01.12.2005 zehn Prozent der Nettokaltmiete einzubehalten.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Mit freundlichen Grüßen

barfly

Donnerstag, 17.11.2005

Fast

vierzig Stunden.Nun gut,eben Plan B.Jetzt heißt das Zauberwort:Reduzierung.
Glaub ich da eigentlich selber dran?

Mittwoch, 16.11.2005

Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

Ich mache es.Jawohl,endgültig und für immer.Schluß mit den kleinen Ritualen,dem allmorgendlichen Abhusten und gelben Fingern,dem verschwörerischen komm lass uns schnell eine rauchen.Nicht während der Arbeit und nicht zum Morgenkaffee.Nicht nach dem Sex und-besonders schwierig-nicht wenn ich trinke oder betrunken bin.Ende,aus ich hab genug.
Fragt sich nur wie lange.

Freitag, 11.11.2005

Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein.

Noch sechs Wochen bis Weihnachten und ich hab eigentlich schon genug bevor die alljährliche Berieselung mit schwachsinnigsten heile Weltgedudel überhaupt so richtig losgegangen ist.Mal ganz abgesehen davon,das es ja schon bei fünfundzwanzig Grad Außentemperatur das volle Programm an ?Leckereien? im Supermarkt gab.Selbst über die so beliebte Martinsgans mag keine rechte Freude aufkommen,da ich dazu schon ein wenig kälteres und nasseres Wetter brauche.Außerdem schmeckt sie bei uns noch recht langweilig,aber es gibt ja Alternativen welche ich-bei hoffentlich richtig schmuddeligem Novemberwetter-nächste Woche nutzen werde
Wird sowieso recht spannend,da ein?alter Freund?mal wieder zu Hause erwartet wird-mal sehen ob er uns diesmal zwischen all seinen wichtigen Verpflichtungen einschieben kann und will.Ist schon seltsam wie sich im Laufe der Zeit und bei größeren Entfernungen Prioritäten verschieben und ändern können,obwohl man das im Internet-und Handyzeitalter nun wirklich nicht als Grund für mangelnde Kommunikationsbereitschaft angeben kann.Na ja,man muß auch loslassen können-sagt man doch so schön.
Auch sehr schön die Reaktion eines Barkeepers auf die Frage,ob es denn noch ein Bier gäbe,erlebt im hiesigen Nachtleben.Nein-bis hierhin noch in Ordnung-da er schon etliche Stunden im Laden sei und wir sollten doch nicht so undankbar sein,da er uns sowieso schon einen Gefallen getan hätte indem er uns quasi erlaubte ein Bier käuflich zu erwerben.

???
Mein Einwand,das es mich herzlich wenig interessiere wie lange er dort steht und er mich doch bitte nicht für seine offensichtliche Überforderung verantwortlich machen solle,wurde mit dem sofortigem präsentieren der Rechnung und einem weiterem recht heftigem Gefühlsausbruch honoriert.
Das alles hilft ungeheuer beim Versuch sich am Markt zu positionieren mein armer ausgebeuteter Freund.Weiterhin viel Erfolg beim Dienst am Kunden.Du bist auf einem guten Weg.

Dienstag, 08.11.2005

"Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei."R.W.Emerson

Achtzehn,zwanzig,passe.Reichensteuer,Mehrwertsteuer,Pendlerpauschale.Wer ist kreativer und denkt sich am schnellsten neue Belastungen aus.Wie wärs mit einer Besteuerung von Internetseiten.Oder einer Fußwegbenutzungssteuer.Aber vielleicht gibt es das ja alles schon und wir haben es nur nicht bemerkt-wäre doch möglich.Niemand redet mehr von der vollmundig angekündigten Entlastung und der nötigen Senkung der Lohnnebenkosten,aber na ja,das war ja im Wahlkampf,da ist wohl keiner zurechnungsfähig.Bin gespannt wie ein Flitzebogen was da noch kommt und in welche Richtung es geht.Na ja,wenigstens Stoiber bleibt uns erspart.

Donnerstag, 03.11.2005

Ich

liebe den Herbst,wie schon tausendmal gesagt.

...und natürlich meinen alten Hinkewautzi-der übrigens gar kein Hinkehund mehr ist;-)

Erklärbär

Irgendwann werde ich mal alle Leute die ich in meinem Leben eingearbeitet habe zählen.Das wird ne ganze Menge-im Gegensatz zur Anzahl derer bei denen es sich gelohnt hat,und noch geringer ist die Zahl jener die es überhaupt irgendwann zu schätzen wissen.Nein,das frustriert überhaupt nicht,es desillusioniert nur ein wenig.Obwohl,das würde ja bedeuten das ich mal Illusionen hatte-nein,nein das kann ja gar nicht sein.

Montag, 31.10.2005

Die Strafe des Lügners ist nicht, daß ihm niemand mehr glaubt, sondern, daß er selbst niemanden mehr glauben kann.

Nun viel Glück,meine Kleine-du wirst es brauchen wenn du weiter so durchs Leben gehst.Ich dachte wir würden uns ganz gut verstehen,auch wenn ich dir dein Rehimage schon länger nicht mehr abgekauft habe und du zu wenig über dich lachen konntest,eine sehr wichtige Sache übrigens.Nichts sollte so ernst sein,das man nicht wenigstens ein bißchen drüber lachen kann-am wenigsten dein armseliges kleines Leben oder deine Figurprobleme,ob real oder eingebildet lassen wir mal dahin gestellt.Denk ein wenig nach,bevor du redest und üb noch mehr,bevor du die nächste Intrige spinnst.Oder es zumindest versuchst,denn als mehr kann man es ja gar nicht bezeichnen.
Was hast du gedacht was passiert?Das alle sagen ja,na klar du hast recht und bitte bleib und hier,mehr Geld gibt es auch noch.Kein Chef dieser Welt lässt sich erpressen,das hab ich dir doch immer wieder erzählt.Auch wenn du tausend mal im Recht gewesen wärst-wie du in deiner Welt sicher glaubst-,selbst dann nicht,ganz einfache Regel.Das du es versucht hast,kein Problem-aber das du es in meinem Rücken versucht hast und noch nicht mal den Mut hattest mit mir darüber zu reden,ganz,ganz arm.Ich hasse Heuchelei,das hättest du wissen können oder besser müßen,aber vielleicht war es dir ja nur egal.
Und jetzt?Nach einem sang- und klanglosen Abgang und einem geschmissenem Studium-zwei Wochen waren ja ganz schön lang-steht dir die Welt natürlich sperrangelweit offen,mit haargenau den gleichen Situationen die du bis jetzt nicht gemeistert hast.Fällt dir was auf?Genau,versuch doch mal was anderes,dann klappts auch mit dem Nachbarn.Also,bevor ich mich endgültig so alt anhöre wie ich bin,sag ich besser Ciao.Wir sehen uns.Im nächsten Leben.

Samstag, 29.10.2005

Ohne ein bißchen Bosheit kann man unmöglich witzig sein.

Großkampftag in Sachen Mitarbeiterschulung und ?motivation.Sehr amüsant und gleichzeitig nervend,Don Quichotte mäßig.Sollte vielleicht doch keinen Urlaub mehr machen da man hinterher fast wieder bei null anfängt,na ja werde das noch mal in Ruhe aufarbeiten.Mal sehen wie oft ich heute ja aber zu hören bekomme.

Montag, 24.10.2005

Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht.

So schnell kann?s gehen,zwei Wochen sind eben doch zu kurz.Aber ich will nicht klagen,die Batterie ist halbwegs wieder aufgefüllt und es war ja auch ganz schön mal wieder ein wenig rumzugammeln.Bin auch in den letzten Tagen immer mal wieder auf Arbeit gewesen um mich langsam dran zu gewöhnen,nicht das ich am ersten Abend nen Kulturschock bekomme.
Ist durchaus im Bereich des möglichen,muß ich immer und immer wieder feststellen.
Seit zwei Tagen überleg ich ob ich diese Riesenfrau vom Samstag anrufen soll oder ob sie vielleicht doch mehr wiegt als ich.Eigentlich war ich ja gar nicht so betrunken,das ich nicht mitbekommen hätte das es gar nicht geht-wie mir alle anwesenden Kolleginnen einstimmig ins Ohr flüsterten-sonst hätte ich es ja nicht getan,ergo muß sie ja irgendwas gehabt haben.Was solls,ich schau mir das mal bei Tageslicht an,gehen kann man immer noch.Außerdem,eine Krankenschwester-kennt niemand den Spruch?Wir werden sehen,man kann nicht gewinnen wenn man nicht spielt.

Mittwoch, 19.10.2005

"Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung."Aristophanes

Jetzt ist es also(fast)amtlich.An unserer Spitze steht eine-diese-Frau.Haben wir das gewollt?Auch wenn man fast glauben könnte das ein Double sie gestern im Bundestag vertreten hat,denn,wurde sie schon jemals beim herzhaften Lachen erwischt.Es passt allerdings wieder haargenau ins Bild das sie sich sofort verschämt die Hand vor?s so erstrahlende Antlitz hielt.
Mal abgesehen von irgendwelchen Inhalten oder Programmen,krasser kann der Wechsel wirklich nicht sein.Vom eloquenten Charmeur zum jungfräulichen Trauerkloß,die man in den Arm nehmen möchte,nur um ihr mitzuteilen das alles noch viel schlimmer wird.Aber vielleicht ist es nur konsequent einer Jammergesellschaft genau dieses Gesicht an die Spitze zu stellen.Eine,die sich selbst in den-sogenannten-eigenen Reihen keiner Gefolgschaft sicher sein kann und sich schon in den letzten Wochen bis zum Erbrechen verbogen hat,nur um was zu sein-Kanzlerin unter Münte und Reichstrainer Stoiber.Auch so ein Sinnbild dieser-meiner?unserer?-Gesellschaft,dieses immer verkniffene Gesicht und die sich,trotz Trainings,immer noch zu hohe,ewig überschlagende Stimme.Was den eigentlich nach Berlin treibt ist mir eh schleierhaft,bin mal gespannt was er nun mit der Bundeswirtschaft anfängt.Wo er jetzt doch überwiegend mit nicht so klugen Bevölkerungsanteilen zu tun hat.
Eins wird es mit Sicherheit,nämlich spannend.Vielleicht nicht in Bezug auf so unwichtige Dinge wie Reformen oder ähnlich langweiliges Regierungszeugs-aber ganz sicher in Personenfragen und(internen)Machtkämpfen.Das Volk hat gewählt und genau das bekommen was es verdient.

Montag, 17.10.2005

Huch

...druff,druffer,Barfly!

Samstag, 15.10.2005

An Kindern gefällt mir der Produktionsprozeß am besten.

Ein Viersternehotelier aus Österreich verbannt Kinder die jünger als zwölf sind aus seinem Hotel und ein Aufschrei der Entrüstung bahnt sich seinen Weg aus den unschuldigen Kehlen aller Gutmenschen dieses(und anderer)Länder durch den Blätterwald,um doch spätestens in einer Woche nur noch ein leises Flüstern zu sein.Darf der das,wird gefragt und schnell noch ein Diskriminierungsvorwurf hinterher geschoben.Kinderfeindlichkeit allüberall,da müßen wir uns nicht wundern das niemand mehr Kinder bekommen will-die ewige Leier,so nervig wie die kleinen Blagen selbst.
Ja,möchte man schreien,er darf.Es ist sein Hotel,er hat Hausrecht und kann beherbergen wen er will-oder eben nicht.Es sei?...nicht einzusehen,das weiße Ledersofas als Malvorlage für Malen nach Zahlen benutzt werden..?Recht hat der gute Mann der sein Hotel für zweieinhalb Mio Euro modernisiert hat und nicht zu Unrecht hofft,erst in einigen Jahren einen ähnlichen Betrag aufwenden zu müßen.Die jährlichen Kosten für Renovierungsarbeiten und Kleinreparaturen steigen proportional zu den beherbergten Kindern.
Die Gäste werden ihm die Bude einrennen,wer einmal in seinem ?Erholungsurlaub?von einer Bande antiautoritär erzogener Ableger von Eltern,bei denen man überlegt eine Art Elternführerschein einzuführen(vor der Niederkunft abzulegen),tyrannisiert wurde,weiß wovon ich schreibe.Der Markt wird es regeln und ihr könnt nichts dagegen tun.Hoffe ich.
Warum ist man eigentlich kinderfeindlich wenn man der Meinung ist das es nicht normal ist einen Teller Spaghetti gleichmäßig auf dreißig Quadratmeter Fensterfläche eines Wintergartens zu verteilen?Oder ein Lagerfeuer auf dem Balkon anzuzünden?Oder als zwölfjähriger sich lautstark zu beschweren das man keinen Long Island Ice Tea ausgeschenkt bekommt?Oder,als besonderes Highlight,sein zweijähriges Kind im Restaurant bis vor den Küchenpass krabbeln zu lassen-wo es versuchte die Schwingtür aufzuziehen,ja dieselbe Schwingtür die von den Kellnern mit Schmackes aufgetreten wird,niemand kann von innen sehen ob ein Kind davorliegt-und den Kellner der es zurückträgt noch mit bösen Blicken zu strafen.
Alles selbst erlebt,und nicht etwa in irgendwelchen Pauschalabsteigen sondern in Viersternehäusern,Endlos weiter könnte es gehen-und deshalb versteh ich den Hotelier sehr gut.All den politisch ach so korrekten Mitbürgern sei empfohlen das besagte Hotel zu meiden und in einem der unzähligen kinderfreundlichen Hotels abzusteigen,wo ihr was macht?
Na klar,eure Kinder abgebt um endlich Ruhe zu haben.

Und übrigens,ich mag Kinder-ich könnt nur kein ganzes essen.

Donnerstag, 13.10.2005

Eines sollten Sie sich nehmen und lassen, und nicht nehmen lassen: Zeit.

Langsam macht es auch soviel Spaß wie es soll.Endlich den Urlaubsrythmus gefunden,die-vor allem innere-Ruhe zum auftanken,zum relaxen,zum Nichtstun ohne darüber nachzudenken was ich tun könnte oder wollte.Oder,noch schlimmer,sollte.Das wichtigste ist erledigt,soll heißen die Wohnung ist bewohnbar,der Rest wird eine Orgie aus durch die Gegend schlendern,Kaffee schlürfen und sich treiben lassen.Kochen und Fernsehen,surfen und lesen,all die kleinen Dinge die so viel mehr Freude bringen wenn man hintenraus keinen Druck hat.So geil,das könnt ich mein ganzes Leben lang machen,aber das ist auch nicht die allerneueste Erkenntnis.Irgendwann wird auch das klappen.
Dieses Wetter passt so hervorragend dazu,ich stell immer wieder fest das der Herbst meine Lieblingsjahreszeit ist.Dieses Licht,diese Farben.Am besten morgens rausgehen wenn die Sonne gerade aufgegangen ist und noch ein leichter Dunst über den Wiesen hängt.Keine Sau ist unterwegs-zumindest nicht im Park,die Schichtbrote benutzen ja eher den öffentlichen Nahverkehr-wenn ich mit olle Hinkewautzi meine erste Runde drehe,in solchen Momenten glaub ich manchmal selber,ich könnte meinen Frieden machen.
Könnte milde lächeln über all diese unglaublich blöden Machtspielchen-im großen wie im kleinen-und kleinen Intrigen,mich einfach verweigern und nicht davon vereinnahmen lassen.Ja,manchmal hoffe ich das dass irgendwann klappt.

Nur das Beste zum Geburtstag,du weißt ja:Alles wird gut mein Herz.

Montag, 10.10.2005

"Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm."Seneca

Einerseits freu ich mich immer wieder,das ich meine diversen Umzüge quasi zwischen Frühstück und Gänsebraten erledigen kann und nicht jedesmal ein mehrtägiges Manöver mit hunderten von Leuten veranstalten muß,andererseits stimmt es schon ein wenig nachdenklich seine gesamte Habe in zehn Umzugskartons verstauen zu können.Na ja,nicht ganz,ein Schrank und ein Bett,Sitzgelegenheiten und diverse Kleinmöbel kommen schon noch dazu-aber trotzdem ist es alles in allem schon sehr übersichtlich.
Besitz bindet,gerne mal abschätzig in die Runde gesagt,wenn es um irdische Reichtümer geht,ist vielleicht richtig und noch vielleichter(was für ein Wort)nur eine leichte Ausrede für das nichthaben.Was ich nicht bekomme,das will ich auch nicht haben.Die einfachste Art-in beinah jeder Hinsicht-sich selbst und den kleinen Mann im Hirn zu beruhigen,wenn er sich mal wieder lautstark über unseren Lebenswandel beschwert.
Der kleine Mann nervt manchmal ganz gewaltig,mit seiner Zeterei erinnert er ein bißchen an eine unzufriedene Ehefrau die dem armen Göttergatten das Leben schwer macht mit Ihren immer steigenden Ansprüchen und dem Gejammer über das doch so gar nicht standesgemäße Leben.Aber genau wie die frustrierte Gattin will er doch so gar nichts konstruktives beitragen,sondern alles auf mich abwälzen,und ich hab mich doch so schön eingerichtet in meinem kleinen Universum und möchte aber auch überhaupt nicht nach Dingen streben die mich zuviel von meiner Zeit und noch mehr von meinen Nerven kosten würden.Dazu noch ohne Erfolgsgarantie.Nein,nein da spielen wir doch weiter Lotto und eventuell sind es auch so beim nächsten Umzug schon elf Kartons.

Sonntag, 09.10.2005

Urlaub

Endlich,heißersehnt und schon ab der allerersten Minute in vollen Zügen genossen.Na gut,vielleicht nicht ab der ersten-was wäre schon mein Leben ohne die kleinen Haken desselben-,denn da mußte ich wieder mal klar auf der Hand liegende Dinge erklären.Was ich ja soooo gerne mache.Im speziellen Fall stand mein kleiner Pfirsich verliebt vor mir und wollte hören das alles wieder gut ist und unser kleines Intermezzo Ausdruck einer neu erwachten Liebe war die nun ewig und drei Tage währt.Hab ich eigentlich schon erwähnt das ich genauso ein Arsch nie sein wollte?Oft genug,und trotzdem bin ich es obwohl mein Gehirn die allergrößten Anstrengungen unternimmt auch das noch als edle Tat zu verkaufen.
Nach dem Motto,besser jetzt und es ist doch das Beste für sie,weil,später schmerzt es noch mehr usw.usf.
Auf jeden Fall soll mir das eine Lehre sein,endlich die Finger von dieser aufgewärmten Scheiße zu lassen und vor allen Dingen als nächstes vielleicht mal die Altersgruppe dreißig plus anzupeilen.Zwar ist auch da nicht ausgeschlossen keinen Text zu haben,aber die Wahrscheinlichkeit dafür steigt natürlich mit sinkendem Alter.
Egal,es gibt eine ganze Menge Dinge die ich in meinem Urlaub machen werde-neue zwischenmenschliche Beziehungen gehören nicht dazu.
Übermorgen erstmal-endlich!-umziehen und dann in aller Ruhe diesen herrlichen Herbst genießen.
In diesem Sinne....

Mittwoch, 05.10.2005

Keine

Atempause.Zum Kotzen.
Andererseits seh ich es sportlich,nach dem Motto:Ihr nicht.

Sonntag, 02.10.2005

Sechs

mal werden wir noch wach,hossa dann ist Urlaubstach.
Pfirsich reaktiviert.
Energieanzeige tendenziell gegen null.

Freitag, 30.09.2005

Langsam

reicht es aber wirklich.Fünfhundertachtzig Taler ans Finanzamt.Lasst mir mal ein bißchen Luft meine Lieben,sonst kommt erst mal gar nichts mehr.

Mittwoch, 28.09.2005

Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.

Und wieder hat es jemanden anderen getroffen.Wie mag es sich anfühlen seine Zahlen auf dem Bildschirm zu sehen.Ist man Herzinfarkt gefährdet?Springt man durch die Wohnung und schreit blödes Zeug herum?Oder überkommt einen ganz plötzlich eine tiefe Ruhe und man sitzt erstmal ein paar Stunden nur in der Gegend rum.
Keine Ahnung,wenn es mal soweit ist-was eigentlich relativ unwahrscheinlich ist bei Leuten die etwas mit Geld anzufangen wissen-werde ich es festhalten und mitteilen.
Ich glaube mich würde es beruhigen,ich würde erstmal nur noch dümmlich grinsend durch die Gegend laufen,staunend über den plötzlichen Zuwachs an Speicherkapazität meines Hirns.Dieser riesige Teil meines Kopfes,nicht mehr blockiert vom täglichen Irrsinn sich die Dinge zu verdienen die man zum Leben braucht oder eben nicht braucht.Sich nicht mehr aufreiben zu müßen,nur um sich am Abend zu fragen ob es das denn nun wert ist.
Ganz sicher würde es mich auch nicht unglücklich machen,genauso wenig wie ich mich pausenlos fragen würde ob jemand mich oder mein Geld interessant findet.Wie sagte der Judas in Matrix so schön:Es sieht aus wie ein Steak und es schmeckt wie ein Steak,es ist mir egal ob ich es mir nur einbilde,für mich ist es ein Steak.Besser kann man es nicht sagen.
Soviel Zeit-das ist,denk ich,das beste an Geld-das zu tun was einem Spaß macht,Arbeit im eigentlichen Sinne wird nicht mehr dazu gehören.Wieviel Angst vor sich selber oder Unfähigkeit sich mit sich zu beschäftigen klingt aus den immer gleichen Sprüchen heraus wenn es im trauten Kreise um die Auswirkungen eines Lottogewinns geht.Ich geh weiter arbeiten,dicht gefolgt von:der Staat nimmt dir alles weg oder auch:da hast du keine ?echten?Freunde mehr.Der absolute Klassiker ist natürlich:Geld macht auch nicht glücklich.
Natürlich nicht,meine kleinen,gehirnamputierten Mitbürger aber es erhöht die Chancen es zu werden ganz erheblich.
Ich liebe meine kleinen Träumereien am Samstagnachmittag,die Überlegungen was ich den nun genau machen werde,lieber ein Haus oder doch besser zur Miete,erstmal ein paar Wochen weg oder hier mit den Freunden feiern,solche kleinen Spinnereien versüßen mir ab und an den Alltag.Denn der kehrt früh genug wieder zurück.Spätestens kurz vor acht.

Sonntag, 25.09.2005

"Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen."M.Gandhi

Auch wenn es immer wieder das gleiche ist,wird es dadurch nicht verständlicher.
Kaum denk ich drüber nach meinen kleinen Pfirsich zu reaktivieren-und hab auch schon einen Termin klargemacht-steht eine andere vor der Tür und bettelt darum hereingelassen zu werden.Es ist unglaublich das das irgendwie immer nur gebündelt zu funktionieren scheint.
Aber wie gesagt,das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und besser so als gar nicht.Ein ruhiger und vor allen Dingen gleichmäßiger Fluß sollte es sein,und nicht dieser Wechsel aus (fast) Stillstand und Zeiten in denen der Tag auch gerne achtundvierzig Stunden und man selbst zwei Schwänze haben könnte.
Wie der sprichwörtliche rote Faden zieht es sich durch all die Sachen die meinen kleinen Alltag so ausmachen.Ein Geschäft,schön über den Tag verteilt,nicht zuviel und nicht zu wenig-das hätte wohl jeder gerne,und was ist Realität?Dröge Stunden,in denen wir uns die Beine in den Bauch stehen wechseln sich ab mit Stunden,in denen wir um die Lampe fliegen und immer wieder vergeblich zu erklären versuchen,das ich eben nicht fünfhundert Cuba Libre in zehn Minuten herstellen kann und der Caipirinha auch nicht fertig aus der Flasche kommt.Eher kapieren die Neubundesländler die Marktwirtschaft als Gäste die Abläufe in der Gastronomie.Was solls.
Sono libero.

Donnerstag, 22.09.2005

Herbst

Was für ein geiles Wetter.Sonne,klare Luft und nicht zu warm.
Nur schade das es für?s Geschäft absolut tödlich ist.Nordseite nicht gut in der Übergangszeit.Oder es liegt vielleicht an diesem geradezu spürbarem Ruck der gerade durch das Land geht,die Leute sind ja wahnsinnig optimistisch ob der durch die Wahl geschaffenen klaren Verhältnisse.Woran auch immer es liegen mag-es nervt,auch und gerade wegen der zu erwartenden Sparorgien aus der Chefetage.Mal sehen welche revolutionären Ideen ihren kreativen Hirnen diesmal entspringen.Selbstbedienung,einhergehend mit einer Preiserhöhung würde wahrscheinlich unwahrscheinlich helfen.
Also Leute,geht mehr saufen!

Montag, 19.09.2005

Heimfahrt

Sonntag, 18.09.2005

Und

nun?
Bin mal gespannt wie ein Flitzebogen wie lange es dauert bis die Vorderwahlaussagen revidiert werden.
Keine große,nicht rotrotgrün etc.
Absoluter Supergau.Stillstand oder Rückwärtslaufen in den nächsten Jahren.
Viel Spaß.

Freitag, 16.09.2005

Let it rain....

Und plötzlich ist es Herbst.Natürlich erstmal nicht die schöne Variante,so mit Frühnebel und späterem Sonnenschein,der klaren,kühlen Luft und einem ganz speziellem Licht-nein,es muss die miese Seite sein,mit Dauerregen und grauem Himmel,ungemütlichen Temperaturen und einer durchdringenden Feuchtigkeit.Gott sei Dank gibt es ein Gerät mit Drehgriff-man nennt es glaub ich Heizung-das die ganze Situation etwas erträglicher macht.Mit Schaudern denk ich heut noch an einen Arbeitsaufenthalt in Italien zurück,nach drei Wochen Regen und einer nicht funktionierenden Heizung hat selbst meine Haut ein leicht schimmliges Aroma bekommen.Aber bei Sonnenschein war alles schön,obwohl,zum arbeiten war es dann schon wieder fast zu warm.

Was braucht also mein kleines Herz um sich ein wenig zu wärmen in dieser ungemütlichen Woche?Richtig,ein bißchen persönliche Ansprache und wie es der Zufall so will hat mich dieser Tage sehr viel persönliche Post erreicht.
Eine gewisse Frau Merkel schrieb mich an,ebenso ein gewisser Herr Schröder und außerdem noch ein Herr der Linkspartei,desweiteren war auch noch liberale Post im Briefkasten.Wie wird mir doch warm ums Herz bei all der Buhlerei,wie stolz macht mich doch die eigene Wichtigkeit,die Rolle die sie mir zugestehen in dieser Schicksalswahl.
Aber denken sie wirklich das ein Brief,zwei Tage vorher-an alle Haushalte-irgendjemanden beeinflusst?Der klar denken kann?
Meine ganz persönliche Wahlentscheidung fällt genau in den dreißig Sekunden die ich brauche um den Wahlzettel auszufüllen,die netten kleinen Wurfsendungen werden keine Rolle spielen.

Montag, 12.09.2005

sehr

"Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen."T.Jefferson

Endspurt im Wahlkampf.Auf allen Kanälen wird uns erklärt warum gerade der oder die das allerbeste für uns und dieses Land ist.Oder meistens andersrum,warum gerade die anderen eine riesige Katastrophe wären und wenn man sie so reden hört,fragt man sich warum die eigentlich noch frei rumlaufen.Noch viel mehr fragt man sich wie die je wieder politisch zusammenarbeiten können,nach all den Sachen und Beleidigungen,die man sich im Wahlkampffieber so um die Ohren haut.Immer mehr und wenn es möglich ist auch gerne ein wenig persönlich werden.Aber warum sollen sie anders sein als der gemeine Bundesbürger an sich.
Ja,warum eigentlich?
Eventuell weil sie sich irgendwann mal verplichtet haben dem Volk zu dienen-was zugegebenermaßen oft sehr schwer fällt,wie ich aus langjähriger und manchmal leidvoller Erfahrung in einem?Dien?beruf weiß-oder vielleicht weil an bestimmte Berufsgruppen eine höhere moralische Anforderung gestellt wird als an andere.Lehrer zum Beispiel,oder Ärzte und eben auch Politiker sollten höhere moralische und ethische Ansprüche erfüllen als der allgemeine Pöbel,weil sie eine größere Verantwortung haben und ihre Entscheidungen eine größere Tragweite haben.
Soviel zur Theorie.
Die Praxis erleben wir jeden Tag.

Samstag, 10.09.2005

Wie

kann so ein blödes Volk eine Vormachtstellung in der Welt beanspruchen?

Endlich

hat die Gesellschaft mich wieder unter Ihre wärmenden und schützenden Fittiche zurückgeholt.Nimmt mich wieder auf in die meisten Bereiche des Gemeinschaftslebens.Gibt mir endlich das Gefühl dazu zu gehören.Läßt mich nicht mehr abseits stehen und neidvoll zu den anderen heraufblicken.
Ich darf ein Girokonto führen!

Mittwoch, 07.09.2005

Seltsam

Zwei Tage frei und zwei Tage schlechte Laune,kaum bin ich wieder auf Arbeit geht es wieder gut.Obwohl ich weiß,manchmal ein recht seltsames Kerlchen zu sein gibt mir das schon ein wenig zu denken.Egal,übermorgen bekomm ich meine Wohnungsschlüssel-hab jetzt meine Kaution bar bezahlt und mußte nur unfaßbar günstige fuffzehn Euro Gebühren bezahlen.Nun gut alles ist besser als die Sparkasse.
Bin wieder den ganzen Tag nicht in mein Adminmenue reingekommen,das nervt hier irgendwie.Wenn ich wüßte wie ich alle meine Beiträge zu einem anderen Anbieter bekomme würd ich hier ganz schnell winke winke sagen.Vielleicht find ich es ja noch heraus-spätestens in vier Wochen,dann ist nämlich Holidaytime.Dann komm ich auch endlich von meiner geliebten Telekom weg,morgen gibt es Highspeedinternet von Kabel Deutschland.Haben pünktlich zu meinem Umzug die Preise gesenkt.
Alles wird gut....

Montag, 05.09.2005

"Eine Bank ist eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können - vorausgesetzt, Sie können nachweisen, daß Sie es nicht brauchen."M.Twain

Sie wissen schon was das kostet?Nein,weiß ich nicht,aber wieviel kann man schon dafür verlangen aus meinem Geld mehr Geld zu machen und mir davon dann nichts abzugeben.
Die Rede ist von einem Kautionssparbuch,was bedeutet das es-nehmen wir mal an die durchschnittliche Mietdauer beträgt zehn Jahre-schon etwas mehr wird,als die eigentliche Einlage.
Also,soviel kann es ja nicht sein,dachte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn.
Für Kunden 25,- und für Leute wie mich(die keine Kunden mehr sein dürfen)also 50,-Euro.
Fünfzig Euro,seid ihr bescheuert,fünf wär?n überteuert.Auf meine vorsichtige Anfrage womit das denn nun gerechtfertigt wäre-ich weiß ja das ich es eh nicht ändere,aber manchmal hab ich eben einen kleinen Schaden-wurde mir überaus zuvorkommend,wie üblich bei den großen Dienstleistern des Landes,erklärt ich solle doch mal bei anderen Banken nachfragen,die machen das nämlich gar nicht mehr.Hartnäckig intervenierte ich,das sei nicht meine Frage gewesen und erhielt erstaunlicherweise noch weitere Informationen.
Der Verwaltungsaufwand zur Überwachung sei zu hoch,ergo werde kein Geld verdient,also müßen die Gebühren sein.Welche Überwachung bitte?Ich gebe das Geld hin,es wird eingetragen,das Sparbuch liegt bei der Hausverwaltung und Ende.
Warum wollen die einen nur immer und immer wieder für dumm verkaufen,sollen sie einfach die Wahrheit sagen.Geld verdienen reicht nicht,wir wollen noch mehr verdienen.

Sonntag, 04.09.2005

Na

jetzt wissen wir ja Bescheid.Ganz viel neues in Sachen wen wir nun(nicht)wählen-ich fühle mich regelrecht befreit.

Intelligent sein und dennoch seine Arbeit verrichten ist das unglückliche Bewußtsein des Erfolgreichen,der erkannt hat,daß alles sinnlos ist.

Gelesen in einem Interview mit olle Harald.Geschrieben hat es-na wer wohl-ein Philosoph,nämlich Peter Sloterdijk als Reaktion auf ein Gedicht von Gottfried Benn in dem es heißt:Dumm sein und Arbeit haben,das ist das Glück.
Ich nehme,genau wie Harald,eher das erstere für mich in Anspruch,obwohl ich nun nicht so schrecklich erfolgreich bin-zumindest nach der in der Bevölkerung vorherrschenden Wertvorstellung.Aber,ich mache weiter,immer und immer weiter.Und frage mich-heute nicht mehr so oft wie vor noch nicht allzu langer Zeit-trotzdem ab und an warum.
Die zwangsläufig folgende Frage ist,warum ich mich das frage.Schon verzwickt mit der Fragerei.
Es ist wie bei einer dieser hartnäckigen kleinen Herpespusteln,die sich immer im ungünstigsten Moment im ansonsten makellosen Antlitz festsetzen.Auch diese kündigen sich an.Erst ein harmloses kleines spannen der Haut,nahtlos übergehend in ein eher heftiges Brennen und-wenn man es nicht in Ruhe läßt-großflächiges Vergrinden der betroffenen Hautpartien.Man weiß also das es kommt,man weiß das man recht wenig dagegen unternehmen kann(auch einer der wenigen Vorteile des Älterwerdens-dann auch nichts zu machen)man weiß nur nicht,na was,genau WARUM.
So geht es mir mit meinen kleinen Anfällen von Warumfragerei,ich weigere mich das böse D-Wort zu benutzen denn das wäre ja ein Riesenrückschritt.Sie kündigt sich an,mit einem harmlosen kleinen spannen im Magen etc.pp.Es gibt keinen vernünftigen Grund,nichts hat sich großartig verändert zu den Phasen,in denen ich mich einfach nur gut fühle und doch renn ich wie eine durchgeladene 45er durch die Gegend.Oder besser,lieg im Bett.Und warte-um mit Henry Miller zu sprechen-einfach darauf,das es vorbei geht.
Wie immer.


Samstag, 03.09.2005

"Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."A.Schweitzer

Was für ein Wahnsinn.Mal abgesehen davon,das schon Tage vorher bekannt war wie stark der Hurricane wird und wohin er zieht,und auch nicht drauf rumgeritten das es immer Leute gibt die nicht gehen wollen oder können,also all das beseite gelassen so ist es unglaublich das die Amis es einfach nicht auf die Reihe kriegen ihren Leuten zu helfen.
Was für ein Armutszeugnis.
Und was für ein Drama für die,die noch dort sind.

Donnerstag, 01.09.2005

Es geht gut.

Pünktlich zum Ende des Sommers hab auch ich nun endlich mein Fahrrad reaktiviert.Mußte dabei allerdings feststellen das ich wohl spätestens im nächsten Frühjahr ein neues brauche.Ist schon ganz schön ausgenudelt.Das macht sich natürlich in den unpassendsten Momenten bemerkbar,nämlich immer dann wenn ich mit einem größeren Gang anfahren will.Sieht sicher sehr lustig aus,wenn die Kette mehrmals über das Blatt rutscht und ich fast vornüber falle.
Nichtsdestotrotz macht es wieder viel Spaß und bringt eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis.Also,alles ist schön-auf zu neuen Ufern.Soll heißen in die neue Wohnung und-in ein paar Wochen-Urlaub.
In diesem Sinne...

Dienstag, 30.08.2005

Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker.

So,diesmal war es aber mal wieder richtig schlimm.Kurz bevor ich endgültig in alte,längst überwunden geglaubte Verhaltensweisen zurückgefallen bin,hab ich grad noch so die kurve gekriegt.
Es wär ja auch zu einfach,nach etlichen Stunden gemütlichen Beisammenseins,wie alle anderen auch nach Hause zu gehen.Hätte auch gelangt und alles wäre toll.Ja wäre.Nicht mit mir,dann bekommen wir doch erst richtig Durst.Dann drehen wir doch richtig auf.Ganz wichtig auch,nicht zu gehen wenn man dazu aufgefordert wird.Erst recht nicht wenn die Security da ist.Und gleich gar nicht,wenn so ein Anabolikavieh handgreiflich wird.Na ja ein wenig anstrengen soll er sich schon,bekommt schließlich Geld dafür.Hab es Gott!sei!Dank! ja nicht mit letzter Konsequenz betrieben und so wurde ich nur vor die Tür gesetzt.
Da hab dann auch ich kapiert das der Abend zu Ende ist und bin mit meiner McDooftüte zu Bett gegangen.
Nehm mir mal wieder vor ein wenig Abstand vom Alkohol zu halten.

Montag, 29.08.2005

Ein

Freitag, 26.08.2005

Noch....

ein paar der ca.hunderttausend Gründe umzuziehen,die täglich an meinem Fenster vorbeirauschen.

Mittwoch, 24.08.2005

schlechtes Personal ist gut zu kriegen...

Jeden Morgen gehe ich auf meiner ersten Runde mit olle Hinkewautzi in den Supermarkt meines Vertrauens.Nun gut das ist vielleicht nicht ganz richtig,es ist auf jeden Fall der einzige in der Nähe und ich brauch halt eine Zeitung und Brötchen.Manchmal noch Milch oder andere Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs,wie man früher so schön sagte.Aber im großen und ganzen läuft es auf eine Zeitung hinaus,da ich-wenn auch im Computerzeitalter angekommen-morgens einfach bedrucktes Papier in der Hand halten muß.
Ich geh also zügig hindurch,klaube mir meine Sachen zusammen und freu mich,da Zeit inzwischen zu den kostbarsten Dingen zählt die ich habe(oder auch nicht),das nur ein oder zwei Hanseln an der Kasse stehen.Nun ist es wiederum sehr spannend zu erspähen wer hinter der besagten sitzt.Wenn ich Glück habe,ist es ein Lehrling,für den es nicht zu schwierig ist gleichzeitig freundlich zu sein,zu kassieren UND nebenbei noch das Laufband zu bedienen.Dieses Glück wird mir nur recht selten zuteil,und wenn müssen die Kunden vor mir garantiert erst ihre Waren verpacken,dann ihr Geld suchen und cirka drei Stunden später feststellen das sie a)zuwenig dabeihaben,b)etwas vergessen haben oder c)noch Zigaretten brauchen.Was in diesem speziellen Supermarkt bedeutet,einen Schlüssel zu suchen,zehn Kilometer Weg um zum Zigarettenregal zu gelangen zurückzulegen und dann die falsche Sorte mitzubringen.
Diese Variante bedeutet also Glück zu haben.
Kommen wir nun zu den Tagen an denen man am besten im Bett bleibt,sich ein paar Pizzen bestellt,zehn Liter Cola trinkt und depressive Filme schaut.An diesen ganz speziellen Tagen sitzt meine heimliche Favoritin an der Kasse,oder,wenn es richtig hart kommt,läuft sie quasi vor mir zur Kasse und löst den Lehrling ab.Dann kann ich noch einen Blick auf ihre weißen,manchmal leich stacheligen Beine erhaschen die nur notdürftig von einer Kittelschürze-ja so was gibt es noch-verhüllt sind und deren Enden in schwarzen Socken stecken.Dazu trägt man Sandalen.
Gut,über Mode und Geschmack mag man geteilter Meinung sein,aber die Dame hat Kundenkontakt.Das allergrößte ist allerdings ihre Mimik.Oder besser ihre Nichtmimik.Ein Gesichtsausdruck den man fast nicht beschreiben kann.Ich denke es ist eine Mischung aus Dummheit und Arroganz.
Wenn also besagte Dame an der Kasse sitzt sollte man eigentlich wieder gehen denn in der Zeit die sie für zwei Kunden braucht,werden in jedem anderen xbeliebigen Markt ganze Busladungen abgefertigt.Ich habe noch nie jemanden gesehen der so ignorant den Anforderungen seines Jobs entgegentritt-und ich hab schon viel gesehen.Wenn sie also all die kleinen Tücken gemeistert hat,schaut sie also nach links,erspäht meine Zeitung in Reichweite ihrer Winkeärmchen,überlegt kurz und betätigt dann das Band.
Das ist der Moment in dem ich kurz abwäge ob die kurzzeitige Befriedigung meiner Mordgelüste zehn Jahre Gefängnis wert sind.
Ist doch nicht so lang.


Ich ziehe um!

Dienstag, 23.08.2005

Das

muß ich unbedingt fotografieren."30Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich"
Wahlwerbung!
Vielleicht findet sich auch"Bordellbesuche gratis"oder"Nur noch Sonnenschein"oder am besten"Lottogewinne für alle".
Wären doch mal klare Aussagen.

Sonntag, 21.08.2005

Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist

Endlich ist es vorbei.Der Oberhirte-bei Franz Josef war er gar?mütterlich?-ist wieder weg und eine große Menge Leute,die Zahlen schwanken ja,je nach Medium,fahren glücklich und zufrieden wieder nach Hause.Na ja,vielleicht nicht alle-die kleine Weißrussin bei Harald hat ja lautstark ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen hierbleiben zu können.
Was für eine Show,man muß einfach immer wieder daran erinnern wie rückständig diese kleine Firma doch ist,aber das interessiert irgendwie niemanden.
Ein paar Hände geschüttelt,sehr medienwirksam ein(krebskrankes)Kind gesegnet,eine Synagoge besucht und alle ermahnt doch nett zueinander zu sein.
Schon ist die Welt wieder in Ordnung-und die Masse jubelt.
Wie krank.

Samstag, 20.08.2005

Nein,nein

natürlich will ich das nicht,es ist ja auch immer nur in dem Moment angenehm.Spätestens ein paar Stunden später,wenn man erwacht und jede Positionsänderung im Bett ein mitelschweres Erdbeben im Kopf hervorruft fragt man sich schon warum es denn nun wieder so viel Schnaps sein mußte.
Und noch ein paar Stunden später,nachdem man sich auf Arbeit gequält hat,jedesmal die Luft anhalten muß sobald man auch nur in die Nähe von alkoholischen Getränken kommt-spätestens dann nehme ich mir vor das nächste Mal vielleicht mal einen Wein zu trinken,statt einer Flasche Ouzo.

Freitag, 19.08.2005

Ich

will immer nur betrunken sein!

Dienstag, 16.08.2005

Auch nett..

Gut gelaunt

Summer in the city.
Pullover und Regenjacke weggepackt.Erst mal nicht ganz so weit,aber diese Woche soll es ja wohl mal ein wenig wärmer sein-zumindest sagt das meine schlaue Wetterprognose.Hoffen wir das beste,hab ja morgen mein Wochenende,wird auch Zeit!
Ganz schlimm auch Menschen die im Suff einfach ihr Maul nicht halten können,und-noch schlimmer-später alles vergessen haben.Sollte mir eben doch besser überlegen wem ICH was erzähle.
Setze ich mal wieder zuviel voraus?

Sonntag, 14.08.2005

Das gute Verhältnis zwischen Mensch und Hund beruht nicht zuletzt darauf, daß Hunde keine Menschenkenntnis besitzen.

Nehmen wir einmal an mein alter Hinkewautzi denkt wie ein Mensch.Wäre er nicht sehr frustriert darüber nicht reden zu können?Sich mitzuteilen,mit anderen zu kommunizieren oder ihnen auch einfach nur zu sagen wie Scheiße sie sind.
Oder ist er recht froh darüber,eben nur als Hund wahrgenommen zu werden und hat sich eingerichtet in seiner kleinen Welt zwischen fressen,schlafen und pausenlos an irgendwelche Ecken und Bäume pinkeln.Ist er zufrieden mit einem warmen Schlafplatz,regelmäßigen Mahlzeiten und-ehemals-ausgiebigen Spaziergängen?Er weiß nichts über die Spitzfindigkeiten schlauer Philosophen und sein Wissen über haute cuisine beschränkt sich auf die besten Kekskneipen der Stadt.Ab und an wird mal an der holden Weiblichkeit geschnüffelt und,bei Gefallen,ohne langes Vorspiel und ?ich bin der Wautzi...?versucht aufzusteigen und die Dame zu beglücken.
Was,natürlich?,in den allerseltensten Fällen klappt.
Um das angeknackste Selbstbewusstsein wieder aufzupäppeln sucht man sich danach einen anderen Herrn-nicht zu stark,und nicht zu mutig,ganz wichtig!-mit dem man sich ein wenig zofft.
Selbstverständlich alles ohne sich wirklich anstrengen oder gar verletzen zu wollen.
Wobei fast immer beide Parteien sich hinterher als die wahren Sieger fühlen.
Wenn ich es mir recht überlege ist er vielleicht sogar recht glücklich darüber nicht reden zu können oder,besser noch,zu müssen.
Über wen schreibe ich hier eigentlich?

Samstag, 13.08.2005

"Wenn wir fehlerfrei wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen."Horaz

Ja ja,die Vergangenheit holt einen eben immer wieder ein.Ich bin geradezu süchtig auf diese spannenden Momente,wenn ich den Briefkasten öffne um zu sehen welche Bank/Telefongesellschaft/Hausverwaltung etc. heute Sehnsucht nach mir hat,selbst aber zu schüchtern ist und deshalb über einen Vermittler namens Gerichtsvollzieher an mich herantritt.
Heute war es die Sparkasse,wusste gar nicht mehr das wir uns mal kannten.
Nun gut,wieder ein paar Wochen umsonst gearbeitet-das motiviert mich ungemein in meiner gegenwärtigen Verfassung.Diese kleinen Nackenschläge bestätigen aber immer wieder meine kleine Pendeltheorie.Soll heißen wenn es lange Zeit zu gut läuft,kommt es meistens knüppeldick zurück.Was solls,ist ja altbekannt.

Freitag, 12.08.2005

Erleichtert


Hab nun endlich dieses unwürdige Spiel mit Peachie beendet,das hätte ich schon viel früher machen sollen.Je länger es gedauert hat und hätte,umso schmerzlicher ist es für sie.Mann,was bin ich heute wieder edel.
Auch noch schöne Grüße an die"klugen Bevölkerungsteile"in Bayern,jetzt dreht er ja völlig durch.

Donnerstag, 11.08.2005

Unklug


Ach Edmund,warum überlegst du nicht ein bisschen bevor du lospolterst?Wenn man das gesamte Zitat liest-mal wieder ein gutes Beispiel was passiert wenn man ganze Sätze weglässt-,kann man schon sagen du hast recht.?Das........die größten politischen Versager Gysi und Lafontaine 35 Prozent Wählerstimmen erzielen könnten.......nicht nachvollziehbar.Ich akzeptiere nicht,das der Osten bestimmt wer Kanzler wird.Die Frustrierten dürfen nicht über Deutschlands Zukunft bestimmen.?
Da die meisten den ersten Satz wegließen,war es schon harter Tobak.
Aber,selbst wenn ich dir im Grunde zustimme,darf man den Dummen doch nicht sagen das sie dumm sind.Schon gar nicht wenn sie,wie im vorliegenden Fall,wahlberechtigt sind.Warum auch immer.
Oder bist du immer noch sauer wegen der kleinen Sache damals,was war es doch gleich-ach ja du wolltest Kanzler werden.Hat dir denn niemand gesagt das ein Bayer das nicht wird in good old germany?Also DAS war nicht allein unsere Schuld.
Aber zurück zum Thema.Spinnen wir den Faden doch ein wenig weiter-was also willst du dagegen unternehmen,da du das Ergebnis einer freien und geheimen Wahl(wenn es dir nicht gefällt)ja nicht akzeptieren willst?Solang weiterwählen bis ein dir genehmes Abstimmungsverhalten erkennbar wird?Oder den Ostlern/Ossis/Zonis gemeinschaftlich das Wahlrecht entziehen?Eine klitzekleine Diktatur errichten?
All das hat sicher den einen oder anderen Befürworter,ist aber so(leider?)nicht durchsetzbar.
Die einfachste Lösung wäre sicherlich,weniger die Gegner schlecht zu machen und vielmehr eigene Konzepte darzulegen-wenn man denn welche hätte.
An Profil gewinnen heißt das wohl.Aber darin warst du noch nie besonders gut und deshalb werden die Rattenfänger wieder reiche Beute einfahren-nicht nur bei den?Frustrierten?.
In diesem Sinne,bis zum nächsten Mal....

Dienstag, 09.08.2005

Herbst

Endlich mal wieder ein wenig Zeit um einfach nur rumzuhängen,hier mal zu schauen und sich da mal festzulesen.Peachie ist nun endgültig und richtig verliebt,nachdem sie erst mal erzählen musste das sie ja eiiiigentlich niemanden mehr an sich ranlassen wollte.Das gibt noch ganz großes Kino,alldieweil sich bei mir noch immer nichts dergleichen einstellen will.Ist schon komisch wie man mit manchen Menschen harmoniert-und mit anderen eben nicht.Auch nicht unbedingt fair,aber was solls.
Auf den letzten Wautzifotos hab ich mit Erschrecken festgestellt wie alt mein Hund inzwischen geworden ist-wär die Arthrose nicht,wäre es ja zuckersüß-na ja,muß mich wohl langsam drauf einstellen ihn zu überleben.
Apropos,noch ein lustiges Bild zum Thema wahre Liebe,viel Spaß und bis die Tage...

Montag, 08.08.2005

Und

Begegnung

Samstag, 06.08.2005

Frühstück

Freitag, 05.08.2005

"Die Kunst des Ausruhens ist Teil der Kunst des Arbeitens."J.Steinbeck

Noch ziemlich genau acht Wochen und ich hab Urlaub.Man sollte wirklich nicht das ganze Jahr die Tage bis dahin zählen,denn das wiederum würde ja bedeuten die restliche Zeit kein Leben zu besitzen.
Was bei dem einen oder anderen sicher der Fall ist,nur bei mir eben nicht.Trotzdem bin ich Urlaubsreif-was sich bei mir immer in den Reaktionen auf die kleinen Stolperfallen zeigt,welche sich meine lieben Kolleginnen so einfallen lassen.
Ein,zur Abkühlung,in den Tiefkühler gestellter Kaffeekrug-dort vergessen und zersprungen-lässt mich im Normalfall nur müde lächeln,nicht nachzudenken ist ja heute fast ein Kavaliersdelikt(und nach unten gibt es keine Grenzen),wenn ich aber ob dieser Idiotie fast ne Herzattacke bekomme-ja dann merke ich das mein Akku aber dringenst wieder aufgeladen werden muß.
Mir mit einem herablassendem Lächeln Perfektionismus zu unterstellen-ist der eigentlich negativ besetzt?-weil ich sinn-und hirnlose Arbeit einfach nicht akzeptieren will,nein hier bin nicht ich ein Freak.
Noch 56 Tage-und alles fängt von vorne an.

Endlich

mal tolle Nachrichten bei der morgendlichen Presseschau.Eine Meinung für alle,das hat doch schon mal funktioniert.Oder nicht?

Ansichten

Mein Arbeitsplatz(Selbstverwirklichungsstätte)mal aus Gastperspektive

Mittwoch, 03.08.2005

Gerade

beim Gemüsemann Kornäpfel gekauft und zuviel davon gegessen.Wie konnte ich diese Äpfel vergessen?
Und das man nicht zuviel zu schnell essen sollte!

"Niemand heilt durch Jammern seinen Harm."W.Shakespeare

Ein Wetterchen,wie gemacht um in Depressionen zu verfallen oder,besser noch,bereits vorhandene zu hegen und zu pflegen.Ich liebe diese Regentage auf der Couch,an denen ein Weg zum Kühlschrank und zurück schon an Hochleistungssport grenzt und ich mit Begeisterung durch die Niederungen des Unterschichtenfernsehens zappe.Nur die Aussicht heute noch arbeiten zu müssen trübt meine Freude über Oli und diverse Gerichtsshows am Nachmittag ein wenig,aber seltsamer-oder auch verständlicherweise bewegt sich auch meine kleine Barwelt an diesen Tagen in Moll.Noch der lauteste Schreihals berührt meine Ohren nur seltsam gedämpft und auch die unvermeidlichen-meist vergeblichen-Baggerversuche an den Serviceeinheiten haben etwas niedliches an sich.Melancholie ist wohl das richtige Wort für diese,mir nicht unangenehme,Stimmung.Mein Pfirsich ist verliebt und ich-wie könnte es auch anders sein-selbstverständlich nicht.Sie ist vom Typ genau wie Berlin,und ich hab einfach zu wenig Text auf Dauer.Ich glaub sie spürt es irgendwie und wird sich eh zurückziehen,was am besten wär.
Warten wir es einfach ab.

Montag, 01.08.2005

"Die Jugend wäre eine noch viel schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme."C.Chaplin

Anbaden Ende Juli,wer hätte das früher für möglich gehalten.Allerspätestens am ersten Mai haben wir uns in unserer Jugend auf die Fahrräder geschwungen,sind zum Steinbruch geradelt und haben uns todesmutig in die Fluten geschmissen.Auch und gerade wenn der Sommer mal wieder auf sich warten ließ.
Ein Ritual,welches ich in Ansätzen in mein?erwachsenes?Leben rüber gerettet hatte.
Zumindest bis zum letzten Jahr.Irgendein Wahnsinniger fand sich auch immer,der,um der anwesenden holden Weiblichkeit zu imponieren,sich todesmutig mit dem Kopf voraus von der ?Steilwand?schmiss-eine Steilwand übrigens,welche in späteren Jahren gar nicht mehr so steil schien-selbst wenn noch eine zarte Eisschicht das Wasser bedeckte.Na ja,das kam vielleicht nicht ganz so häufig vor.
Mit dem Fahrrad.Jeden Tag.Die Strecke war mir mit dem Auto fast zu lang.
Der See scheint nur mehr ein Teich zu sein und hat sich wahrscheinlich gar nicht verändert.Nur die Leute sind die selben.
Was solls,auf zum Frühstück.

Samstag, 30.07.2005

Jeden

verdammten Tag hab ich meine Kamera dabei.Heute,als es wirklich interessant war,natürlich nicht.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste-einige Gastronomen in der Straße haben diesen Spruch heute nicht beherzigt.Also flogen diverse Schirme und Heizpilze durch die Gegend,unter anderem auf-im absolutem Halteverbot geparkte-BMW's und andere Blenderkarossen.
Nein,nein ich bin nicht schadenfroh,aber die Antwortschreiben der Versicherungen würd ich schon gern lesen.

Freitag, 29.07.2005

Nervig

Tropische Temperaturen,die Klamotten kleben den ganzen Tag und man kann gar nicht soviel duschen wie man schwitzt.Da macht das arbeiten richtig Freude,vor allem wenn ich die ganze Woche Fräulein washabichfalschgemacht und bistduetwasauer ertragen muß.Mir ging schon lange kein einzelner Mensch mehr so was von auf den Geist,wie im Moment unser kleines Rehäuglein.Wir sollten nicht so oft zusammen arbeiten

Manchmal

gibt es sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit!

Donnerstag, 28.07.2005

Tierisches

Gewitter,einfach nur schön.

Dienstag, 26.07.2005

In kritischen Lagen soll man nicht Sündenböcke suchen, sondern einen Ausweg.

Fühl mich eigentlich richtig urlaubsreif,obwohl oder gerade weil ich doch fast drei ganze Tage frei hatte.Na ja,bin halt nicht mehr der jüngste.Dieses ewige fishing for compliments,nein nein,es ist schon ein Kreuz.
Die Ablenkung mit Fräulein jung und frisch zeigt Wirkung,obwohl es natürlich-wie schon erwähnt-kein Vergleich ist.Egal was solls-werd mich nicht durch-vorgebliche-Ehrenhaftigkeit um ein paar schöne Wochen bringen.
Jetzt ist sie auch schon ein wenig lockerer und,ganz wichtig,nervt auch nicht.Wir werden sehen,verliebt bin ich nicht-aber das wär auch zuviel des guten im Moment.
Ja und sonst so?
Der Wahlkampf nervt,keine wirklichen Alternativen in Sicht-in London erschießt die Polizei jemanden weil er rennt,woraufhin hier eine absurde Diskussion losbricht,von wegen dürfen wir und wenn ja wann.Wahrscheinlich müssen vorher ein paar Formulare in dreifacher Ausfertigung ausgefüllt werden.Nein,nein nicht falsch verstehen-auch ich bin nicht für Wildwestmanier und was da in London ablief,sehr tragisch und sicher auch fehlerhaft,aber die prinzipielle Erlaubnis zum?finalen? Schuß in Abrede zu stellen-sehr töricht.
Also,in der Welt herrscht das Chaos-da widme ich mich doch lieber meinen kleinen Problemchen.

Montag, 25.07.2005

Egotrip

War natürlich nicht zu vergleichen,aber fürs Ego ist es schon gut.Außerdem lenkt es ab.Mal wieder ein Peachie.

Sonntag, 24.07.2005

Der Zweck heiligt die Mittel. Dies muß sich der liebe Gott gedacht haben, als er das Weib erschuf.

Nun ja,das Männer und Frauen nicht zusammen passen war mir auch vor dem gestrigen Abend bekannt,aber über all die großen und kleinen Missverständnisse einen zweistündigen Monolog zu halten würd ich mir nicht zutrauen.Hut ab vor dem Autor und Karsten Kaie war super.
Hab schon lange nicht mehr so gelacht,obwohl natürlich einige Gags vorhersehbar waren und man(n) viele Sätze zu Ende sprechen konnte ohne das Stück zu kennen.Auch ein sehr interessantes Publikum-einige werden in den nächsten Tagen bestimmt noch spüren das sie an den (für ihre Partner) falschen Stellen zu lange gelacht oder applaudiert haben.Lustige Sache,das schon dabei zu sehen.
Es war selbstverständlich unumgänglich mir noch richtig einen einzuhelfen und dann,da Frauen natürlich nichts anziehender finden als total betrunkene Männer,ein neues Projekt zu starten.Bin nachher noch verabredet-sollte sie kommen kann es nicht so schlimm gewesen sein und sie hat schon verloren,wenn nicht,c?est la vie-jetzt sind auch die Kopfschmerzen erträglicher aber die richtige Lust hab ich nicht.Da ich keine Telefonnummer hab kann ich aber nicht absagen,also geh ich halt noch ein bisschen jagen.

Samstag, 23.07.2005

Auf

Freitag, 22.07.2005

Schon

Müßte

"Es gibt Dinge, die muß man tun, sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck."A.Lindgren

Manchmal frag ich mich wie weit einige Dinge noch gehen.Nachdem ich mich sehr über meine neue Wohnung gefreut habe,bin ich mir inzwischen gar nicht mehr so sicher ob ich überhaupt noch umziehen soll.Nein,das steht fest,aber vielleicht doch woanders hin.
Das die keine DNA Analyse gefordert haben ist schon sehr erstaunlich.Eh Leute-ich will eine Wohnung mieten und kein Kind adoptieren!Eine Selbstauskunft mit Schufaeinverständnis und eine Gehaltsbescheinigung sollten doch wohl ausreichen,oder seh ich das falsch?
Mir dann den Mietvertrag zuzuschicken,anbei noch eine Vormieterbescheinigung,in der mir mein jetziger Vermieter bestätigen soll das alles rechtens ist und ich mir auch immer die Hände wasche nachdem ich auf dem Klo war-nein,da werd ich bockig.
Das hab ich dem Makler dann auch sehr höflich,aber bestimmt-wie es nun mal meine Art ist-klargemacht.Der wiederum hat das selbe offensichtlich dann mit der Hausverwaltung getan,denn kurze Zeit später sollte es dann ohne besagte ominöse Bescheinigung gehen.
Bin sehr gespannt-werd morgen mal hingehen.
Über meine Versuche,herauszufinden ob die Wohnung DSL fähig ist-bei der Telekom und Kabel deutschland-werd ich später etwas schreiben,dazu bin ich jetzt zu müde denn das würde einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wie man sieht läuft es im Moment geradezu phantastisch...

Mittwoch, 20.07.2005

Wer nie ganz unten war, der weiß auch nicht, was Glück sein kann.

Dann sitz ich wieder hier,halt dein Herz in der Hand und hab zu viel getrunken und doch nicht genug,werd nicht müde und öde mich selber an ob dieser Schwäche,die ich bei anderen so gnadenlos bloßlege.
Es hilft mir nicht unbedingt weiter,pausenlos von anderen zu hören wie gut wir zusammenpassen und genauso wenig brauch ich euer Mitleid,es kotzt mich an dieses Gejammer von mir zu lesen-und doch kann ich nichts dagegen tun.
Ich kann es nicht ändern,immer und immer wieder jage ich es mir mit einem Presslufthammer ins Gehirn-und dann,wenn es wirkt,macht mir eine Nachricht von dir meinen schönen kleinen Plan kaputt.
Es ist so falsch,so unfair und hilft eigentlich niemandem weiter.
Denk mal drüber nach was auf diesem Herz steht,das war von Anfang an mein Motto-glaubst du nicht an Vorsehung oder Fügung oder wie auch immer du es nennen willst.
Und ja,trotz allem-dito!

Montag, 18.07.2005

Hoffnung

So,nach der meinhundmußgleichsterben Phase ist das Gehirn langsam wieder hochgefahren.Es gibt durchaus reele Überlebenschancen und darauf werden wir bauen.Er ist halt nicht mehr der jüngste,auch wenn es schwer zu akzeptieren ist.Frau Eva brachte die Goldakupunktur ins Gespräch und ich denke ein paar Informationsgespräche können nicht schaden.Ist aber nur praktikabel wenn es bei einem oder zwei Gelenken bleibt.Rein finanziell.
Obwohl ich schon wieder von unvorstellbaren Preisunterschieden gelesen habe.Nun ja nichts genaues weiss man nicht,wird mich morgen mal auf die Socken machen.